Eschenholz

Esche

In der Antike wurde die Esche dem Meeresgott Poseidon zugeordnet. Eschenstücke dienten Seefahrern als Glücksbringer. Fischer bauten ihre Boote aus Eschenholz, um sich vor Fluten sicher zu fühlen. Auch wenn Bayern nicht am Meer liegt, gehört die Esche dort zu den meist verbreitesten Hölzern. Sie wächst gern an feuchten Standorten, aber auch auf kalkigen Böden und liefert ein schweres, äusserst hartes und elastisches Holz. Die Kernesche zeichnet sich durch ihre starke Maserung und den Hell-Dunkel-Kontrast aus. Der Kern der Esche ist dunkler als der Rest des Holzes. Die stärkere Struktur des Kerns und der dadurch entstehende Kontrast zu den helleren Bereichen des Holzes wirkt sehr lebendig.